In der neuen Arbeit von Tino Sehgal im Rahmen des Festivals steirischer herbst werden Grazer Parks zu Orten der spielerischen Begegnung. Als „konstruierte Situationen“, und nicht etwa Performances oder Installationen, beschreibt Tino Sehgal seine Arbeiten. Mit zahlreichen „Interpret:innen“, die in das Publikum eindringen und mit ihm interagieren, verwischen sie die Grenze zwischen Kunst und Leben, zwischen öffentlich und privat. Jedes seiner Werke entfaltet sich als einzigartiges soziales Ereignis vor Ort. Damit hinterfragt Sehgal die Ökonomie der Aufmerksamkeit, die einem Kunstwerk zugrunde liegt, und die Art und Weise, wie es durch seinen institutionellen Rahmen definiert wird, insbesondere wenn Kunst in zunehmendem Maße immateriell wird.
Weitere Termine:
10.09.2021, 6:30-19:18 | 11.09.2021, 6:31-19:16 | 12.09.2021, 6:32-19:14